"Machete" auf den 67. Filmfestspielen von Venedig

Robert Rodriguez mit Machete in Venedig - thomascrenshaw
Robert Rodriguez mit Machete in Venedig - thomascrenshaw
Kultregisseur Robert Rodriguez präsentiert auf den 67. Filmfestspielen von Venedig sein neues Machwerk "Machete" mit Jessica Alba und Robert de Niro.

Regisseur Robert Rodriguez stellt auf den 67. Filmfestspielen in Venedig seinen neuen Film „Machete“ vor und präsentiert darin Stars und Sternchen wie Robert de Niro, Don Johnson, Jessica Alba und auch Lindsay Lohan, die in diesem Film im Übrigen einen Nacktauftritt haben wird. In Deutschland startet „Machete“ ab dem 18. November 2010 in den Kinos und Fans der File von Quentin Tarantino und Robert Rodriguez dürfen sich auf ein abgedrehtes Actionspektakel à la „From Dusk Till Dawn“ oder „Planet Terror“ freuen.

Auf die Idee zu „Machete“ als eigenständigen Film kam Robert Rodriguez, nachdem er vor dem Film „Planet Terror“ einen Fake-Trailer zu „Machete“ einspielen ließ. Dieser Trailer kam in den USA und in Kanada so gut an, dass sich Rodriguez entschlossen hat, daraus einen eigenständigen Film zu produzieren. Dieser ist am 03. September 2010 in den US-amerikanischen Kinos angelaufen.

„Machete“ handelt von Rache und Verrat – Actionkino vom Feinsten

„Machete“ ist ein Film für echte Männer, Schießereien, Morde, abgedrehte Action und nackte Haut erwartet die Kinofans und Actionfreaks werden mit Sicherheit nicht enttäuscht sein. Der Auftragskiller Machete, gespielt von Danny Trejo, soll den Senator McLaughlin (Robert de Niro) umlegen. Dieser will mit einer Kampagne gegen illegale Einwanderer auf üble Art und Weise Wählerstimmen sammeln. Just in dem Moment, als sich im Visier von Machete die Zielperson befindet, bemerkt er, dass er selbst im Visier eines Auftragskillers ist. Dann wird er angeschossen. Dies nimmt er zum Anlass, sich an allen Menschen zu rächen, die ihn hintergangen und betrogen haben. Ein gnadenloser Rachefeldzug eines Mannes nimmt seinen Lauf.

Für seinen Rachefeldzug gegen Senator McLaughlin und seinen Schergen bedient sich Machete der Hilfe seines Bruders (Cheech Marin), dessen Schrotflinten und einer Gruppe von illegalen Einwanderern. Steven Seagal feiert in diesem B-Movie im Übrigen ein Comeback auf der Kinoleinwand und wirkte in seinem ersten Kinofilm seit 2002 mit.

Robert Rodriguez „Machete“ hat durchaus politische Brisanz

Der Film „Machete“ hat hinter seiner knallharten Actionfassade durchaus eine politische Botschaft, die auch einiges an Brisanz birgt. So wurde der erste amerikanische Trailer dieses Films an die Bürger des US-Bundesstaates Arizona adressiert. Dort wurde eines der strengsten, umstrittensten und härtesten Immigrationsgesetze der gesamten USA verabschiedet.

„Machete“-Regisseur Robert Rodriguez wurde am 20. Juni 1968 in San Antonio im US-Bundesstaat Texas geboren. Bekannt wurde Rodriguez durch seine Actionfilme „El Mariachi“ und „Desperado“. Robert Rodriguez ist ein enger Freund und Kollege von Kultregisseur Quentin Tarantino und beide unterstützen sich regelmäßig bei ihren Filmprojekten. Zusammen drehten sie unter anderem die Grindhouse-Collection mit „Planet Terror“ und „Deathproof“, als Hommage an das Action-Double-Feature-Kino der 70er Jahre.

Stephan Schulz, (c) Stephan Schulz

Stephan Schulz - Stephan Schulz schreibt seit Jahren erfolgreich für diverse Printmedien (unter anderem die Fachzeitschrift "Computer" und die ...

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