
- Verschiedene Sorten Tee entfalten Wirkungen - Jürgen Werres / pixelio.de
"In Kräutern steckt die ganze Kraft der Welt; derjenige, der ihre geheimen Fähigkeiten kennt, der ist allmächtig." Diese alte indische Weisheit sagt schon aus, welche Bedeutung der Tee in allen Gesellschaften dieser Welt hat.
Das Aufgussgetränk Tee ist eine gesunde Alternative zu anderen Heißgetränken wie Kaffee, aber findet auch in der kalten Variante, zum Beispiel als Eistee, immer mehr Anklang unter den Genießern. Dabei sorgen viele unterschiedliche Sorten, welchen jeweils verschiedene Wirkungen nachgesagt werden, für reichlich Abwechslung beim Teegenuss.
Die Wirkungen der gängigsten Teesorten
So löscht der Pfefferminztee perfekt den Durst und ist auch an heißen Tagen zu genießen, da er auch kalt sehr lecker schmeckt. Zudem hilft er gegen Magenbeschwerden.
Fencheltee wird hingegen bei Blähungen oder Darmbeschwerden empfohlen und Lindenblütentee sollte man bei grippalen Infekten zu sich nehmen, da dieser schweißtreibend wirkt und das Fieber lindert.
Viele Teetrinker schwören bei Sodbrennen und Erkältung auf die Wirkung von Kamillentee. Auch zum Inhalieren bei Halsschmerzen und einer verstopften Nase sollte man einmal Kamillentee ausprobieren. Hagebuttentee und andere Früchteteesorten sind wegen ihres hohen Vitamin C - Gehalts nicht zu verachten, insbesondere natürlich auch bei Erkältungen.
Rotbuschtee, aus Afrika stammend, hat keinerlei Nebenwirkungen und kann daher bedenkenlos zu sich genommen werden. Dazu dient er zur Beruhigung des Magens.
Baldriantee hat eine ähnliche Wirkung wie die Baldriantropfen und hilft dem Teetrinker somit bei Einschlafproblemen. Bei Menstruationsschmerzen hilft oftmals ein Schafgarbentee, während ein Hopfentee gut bei Nieren- und Blasenproblemen ist.
Auch andere Teesorten haben ihre Wirkungen
Salbeitee hilft gegen Husten und Verschleimungen und wirkt krampflösend und eine Salbei-Thymian Teemischung mindert nächtliches Schwitzen. Yogitee gilt als koffeinfreier Muntermacher.
Ysoptee hilft gegen Durchfall und bei Bronchitis. Borretschtee hilft bei Heiserkeit und der Kerbeltee wirkt blutreinigend. Rosmarintee hilft bei nervösen Kopfschmerzen und Oreganotee ist gut bei Unterleibsschmerzen und Keuchhusten.
Lorbeertee hingegen wirkt appetitanregend während Waldmeistertee schweiß- und harntreibend ist. Beifußtee sollte man bei Muskelschmerzen zu sich nehmen und bei rheumatisch bedingten Schmerzen hilft eine Tasse Weinrautentee.
Eine Kümmel-Fenchel-Anis-Mischung hilft bei Magenschmerzen und anderen Magenproblemen. Schwarzer Tee hingegen wirkt antreibend und belebend, da dieser Koffein enthält, welches langsam und daher länger anhaltend seine Wirkung im Körper entfaltet, im Gegensatz zu dem Koffein, welcher im Kaffee enthalten ist.
Mate-Tee, welcher sehr viel Koffein enthält, ist sehr vitamin- und mineralhaltig und dient daher zuweilen sogar als echtes Nahrungsergänzungsmittel. Er reguliert den Blutdruck und sorgt somit insgesamt für eine bessere Durchblutung.
Lapachotee als uraltes Heilmittel der Indianer hilft gut gegen Bluthochdruck, Candida und Schuppenflechte.
Tee kann auch eine aphrodisierende Wirkung entfalten
Nicht nur Kobrablut und Tigerpenisse sollen aphrodisierend wirken, auch verschiedenen Teesorten wird eine solche luststeigernde Wirkung nachgesagt.
Yohimbe, welches als starkes Aphrodisiakum und potenzsteigerndes Mittel gilt und aus der Rinde eines westafrikanischen Baumes gewonnen wird, kann unter anderem bei verschiedenen Anbietern im Internet als Tee bestellt und geordert werden.
Dieser Wirkstoff sorgt für eine bessere Durchblutung im Genitalbereich und verlängert und versteckt die Erektion. Zudem soll es den Orgasmus intensivieren und ist gleichwohl für Männer als auch für Frauen gleichermaßen geeignet.
In Südamerika schwört man auf die aphrodisierende Wirkung einer Stachelmohn-Mate-Teemischung während auch ein Tee aus den Bockshornsamen lustfördernd und anregend wirken soll.
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